Der Wissenschaftsstreit um die neolithische Revolution und ein paar Gedanken zum Lernen

In der NZZ vom 27. April war von einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung zum Thema neolithische Revolution zu lesen. In nuce geht es darum, ob sich Ackerbau und Viehzucht als Idee verbreitete, während die Menschen blieben, wo sie waren, oder aber durch Migration mitsamt den migrierenden Menschen. Eine neue Studie hat südeuropäische DNA in Norderopa nachgewiesen.

Was hat das mit uns zu tun? Die zwei Richtungen der Steinzeitforscher liegen zwei verschiedene Konzepte des Lernens zu Grunde: Einerseits Lernen über Einsicht, andererseits Lernen über Nachahmung. Zumindest in der Umweltbildung haben wir einsehen müssen, dass das Verkünden einer zukunftsträchtigen Idee allein wohl noch nicht ausreicht (sind massive persönliche Vorteile im Spiel, mag das Bild etwas weniger eindeutig aussehen). Vorbilder müssen her, die entweder erfolgreich oder sonst irgendwie überzeugend sind. Aufgrund meiner Erfahrung tendiere ich daher dazu, den DNA-Forschern eher zuzustimmen als den Idee-Theoretikern.

neolithische revolution

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