Black Butter. Jetzt ist WIRKLICH Herbst.

Sehr viel Spass hat es gemacht, mit der uralten Apfelzange die Äpfel vom Baum der netten Nachbarin zu pflücken, die froh ist, wenn ich ihr helfe, den Mengen an Äpfeln beizukommen. Es sind Äpfel, die roh nicht besonders gut schmecken, gekocht aber himmlisch sind. Ich habe daraus Apfelmus gekocht, aber vor allem auch Black Butter. Das ist eine Spezialität von der Kanalinsel Jersey, eine dick eingekochte Apfelpaste mit etwas Zitrone, Zimt und Lakriz gewürzt. Auf Jersey wurde das früher in nachbarschaftlicher Zusammenarbeit hergestellt:
httpv://youtu.be/Sp5LklyyQFM

Ich habe etwas kleinere Mengen gekocht. Für 8 Gläser à einem halben Liter:

  • 1 Liter sauren Most

ca. 1/2 Stunde einkochen.

  • 800 Gramm Melasse
  • 800 Gramm Zucker
  • 2 kg Apfelstückchen von geschälten Äpfeln

beigeben und unter gelgentlichem Rühren 2 Stunden köcheln lassen

dünn geschnittene Scheiben von 2 Zitronen

  • 1 EL Zimt
  • 1 TL Piment, ersatzweise schwarzer Pfeffer
  • 1 TL Nelkenpulver

Beigeben und nochmal eine halbe Stunde köcheln lassen.
Mit dem Stabmixer durchgehen, sich nicht anspritzen lassen!
In Gläser abfüllen, fertig.
Nach ein paar Monaten Lagerung ist der Black Butter fast schwarz.

(Weitere Informationen zu Jersey Black Butter: http://jersey.com/English/eatingout/genuinejersey/Pages/BlackButter.aspx)

 

One Comments to “Black Butter. Jetzt ist WIRKLICH Herbst.”

  1. Hanne Strasser sagt:

    Hier bekommt man, denke ich, keine Lakritze? Ich liebe Lakritze! Aber wie wird die Black Butter gegessen? Auf Brot oder zu Getreide oder Milchbrei?

    Danke für das Rezept! werde es morgen ausdrucken!

    Liebe Grüsse Hanne.

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