Rückblick auf die Parlamentssitzung – und auf die Ferien

Kaum zurück aus den Ferien, ging es voll zur Sache: Letzten Donnerstag verabschiedete das Parlament Glarus Nord das Budget 2013. Insbesondere wurde der Budgetposten für den Neubau eines Forstwerkhofes in Näfels – ein Posten von 1.6 Mio – aus dem Budget gestrichen. Ich finde es richtig, dass das Parlament dazu etwas mehr Informationen will als vier Zeilen im Kommentar und finde den Entscheid daher grundsätzlich richtig – mit dem unguten Gefühl, dass man damit zwar dem Gemeinderat ein Zeichen setzt (wieder einmal), die Sache ausbaden müssen aber die Forstangestellten, denen man dadurch optimierte Arbeitsbedingungen ein Jahr länger vorenthält. Gut, das letzte Wort dazu hat am 29. November die Gemeindeversammlung, mal sehen.

Dass die SVP-Motion zur Schuldenbremse überwiesen wurde, ist mir hingegen unbegreiflich. Unser Gemeinderat spart ja sowieso schon wo es nur geht und eher zu viel als zu wenig, da brauchen wir nicht die schärfste Schuldenbremse der Welt. Auch hier ist zum Glück das letzte Wort noch nicht gesprochen, der Gemeinderat muss jetzt eine Vorlage ausarbeiten, über die wir nochmal diskutieren werden – und gegen die wir nochmals kämpfen werden!

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Die Ferien waren übrigens sehr erholsam. Und Südfrankreich definitiv sehr schön:

Sonnenuntergang im Alten Hafen von Marseille

Fast täglich schwimmen hinter dem Wellenbrecher

Der Sardellenfischer von Cassis blickt aufs Meer und seine Liebste, eine Nixe.

Der wunderbare Calanques-Stein gibt einen schönen Boden her für die Stadt Cassis.

 

Salzgewinnung in der Camargue (anklicken: Es ist ein Panorama-Bild)

Das naturhistorische Museum von Marseille:
So altertümlich, es wäre selber schon ausstellungswürdig.

Und ja: Es war noch Sommer in der Provence!
(Strickgraffiti im Bahnhof Aix-en-Provence TGV)

Ein Gedanke zu „Rückblick auf die Parlamentssitzung – und auf die Ferien

  1. Liebe Katia,
    danke für die schönen Bilder aus der Provence – auch das eine meiner Sehnsuchtsdestinationen…
    Die Parlamentsarbeit ist ja auch noch Neuland für dich, gell? Sei nicht allzu frustriert; es braucht sicher Zeit, sich da einzuarbeiten. Und bis man da nicht nur gehört, sondern auch ernst- und wahrgenommen wird, braucht es wohl viel Präsenz, viele Wortmeldungen … du machst das schon! Da habe ich gar keine Bedenken ;-)
    Herzliche Grüsse,
    Katarina

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