Warum ich ein grosses Haus brauche – Entrümpeln, nein danke!

Unser Haus ist ziemlich gross. Sehr gross. Mit genug Platz für Werkstatt, Bastel- und Nähzimmer und vieles mehr. Zum Glück heizen wir mit Holz, und auch nur jeweils diejenigen Räume, die gerade genutzt werden, sonst würde unser ökologischer Fussabdruck jeden Rahmen sprengen.

Wir brauchen diesen vielen Platz. Wir sind Flicker und Bastler und Heimwerker und Selber Macher,  und dazu braucht man nicht nur eine Werkstatt und viel Werkzeug (unsere Bohrmaschine ist viel mehr als 1.5 Minuten pro Jahr in Gebrauch!), sondern auch Stauraum, für all diejenigen Sachen, die man „vielleicht einmal gebrauchen kann“.

Regenjacke vorherLetzte Woche z.B. habe ich mir eine neue Regenjacke gekauft. Wenn die alten innen so aussieht, ist nämlich nichts mehr zu machen.

Bei Flickern und Bastlern geht es nun nach dem Kauf der neuen Jacke so weiter, dass die alte aufgeschnitten wird und alle Teile, die man „vielleicht einmal gebrauchen kann“ werden herausgetrennt.

Regenjacke nachher

So haben wir einen reichen Vorrat nicht nur an herausgetrennten Reissverschlüssen, Elektrozubehör, Holzstücken, Rohrteilen, alten Möbeln, halb kaputten Dingen, die man – genau – „vielleicht einmal für etwas gebrauchen kann“.

In diesem Sinne ist es ziemlich nachhaltig, sehr viele Dinge zu besitzen – oder vielleicht sind all die vielen, vielen gesammelten und noch nicht wieder genutzten Dinge nur EIN, allerdings ein ziemlich grosses Ding – unser Sekundär-Rohstoff-Lager nämlich.

DDR_Museum_Zeitreise_Radebeul_Schild_SERO_Annahmestelle

By Stefan Kühn (Own work) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Die Entrümple-Dein-Leben-Bewegung ist definitiv nichts für mich.

 

 

 

No Comments.

Leave a Reply

(required)

(required)