Vierbild-Lochkamera

Seit einiger Zeit pröble ich etwas mit selbstgebastelten Lochkameras herum. Die Unvorhersehbarkeit des Resultats eines eines der grossen Reize dieses Verfahrens. Einer der grossen Nachteile ist es, dass man beim Fotografieren an einen engen Radius um die Dunkelkammer herum gebunden ist. Eigentlich. Doch wie wäre es, wenn man ganz kleine, vorgefüllte Lochkameras basteln würde? Davon könnte man dann ein paar mitnehmen, an einen andern Ort, und später entwicklen? So etwas in der Art vielleicht:

2016 08 21 Vierbildkamera

Vierbildkamera – In eine iPhone 5-Verpackung passen vier Dosen ganz genau hinein!

Ein erster Versuch schlug grandios fehl. Die in den Frühlingsferien in München gemachten Bilder waren unscharf und nicht richtig belichtet. ich war ziemlich frustriert und konnte mich erst heute zu einem nächsten Versuch aufraffen. Ich habe die Kameras ein bisschen verbessert und die Belichtungszeiten angepasst, die Dosen eingepackt und bin losgezogen. Das Resultat:

20160821_142520576_iOS

Positive am Abtropfen

Auf zwei von vier Bildern sieht man etwas! Juhi!

20160821 Bahnhof Glarus ab Papierpositiv

Glarus, Bahnhof

Glarus, Volksgarten

Glarus, Volksgarten

Hier noch die Zeitangaben, damit ich es nicht vergesse, fürs nächstes Mal:

  • Belichtungszeit Negative: 12 sec. bei leicht sonnigem Wetter, mittags.
  • Belichtungszeit Positive: 20 sec. Volllicht (Kontaktkopien ab Papier-Negativ).

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